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28 Prozent der Bayern sind für das Betreuungsgeld

Eine deutliche Mehrheit der bayerischen Bürger welche in einer Umfrage im Auftrag der SPD befragt wurden halten das Betreuungsgeld für sinnvoll. Es gab schon immer politische Debatten ob das Betreuungsgeld sinnvoll verwenden ist oder nicht. Auch hier gibt es zwei Lager und Vor und Nachteile wurden schon oft diskutiert und auch hier im Blog aufbereitet.

Wenn es nach dem Willen der befragten bayrischen Bürger geht sollte das Geld welches für das Betreuungsgels ausgegeben wird besser in den Ausbau der Kinderbetreuung investiert werden. Von den etwas 1000 befragten Teilnehmern befürworten demnach nur 28 Prozent eine Fortzahlung des Betreuungsgelds in der jetzigen Form.

Von der Politik wurde die Kritik an der Umfrage zurückgewiesen. Die Sozialministerin Emilia Müller (CSU) sagte dass die Staatsregierung sowohl auf den Ausbau der Kinderbetreuung als auch auf das Betreuungsgeld setzt und somit zur Wahlfreiheit steht.

Es sieht so aus als reissen die negativen Schlagzeilen zum Betreuungsgeld nicht ab. Wo das hinführt wird sich weisen. Noch steht die Politik zu diesem Sozialgesetz und der Förderung der Familie in dieser Form.




Fällt des Betreuungsgeld ?

Karlsruhe rüttelt am Betreuungsgeld. Die Verfassungsrichter beschäftigen sich mit der Frage ob der Bund überhaupt zuständig sei für diese Familienförderung. Der Hintergrund ist, dass der Bund für dies Leistung vermutlich gar nicht zuständig ist.

So könnte das Bundesverfassungsgericht unter Umständen das Betreuungsgeld aus dem Bundeshaushalt herausstreichen. Besonders die CDU Politiker sind nicht besonders erfreut mit der Einmischung der Karlsruher Richter. Immerhin ist das Betreuungsgeld Ihre Errungenschaft. So droht man bereits auf CDU Seite falls das Betreuungsgeld aus dem Bundeshaushalt entfernt wird dass auch die Beteiligung des Bundes am Kita Ausbau in Frage stellen muss. Denn das Betreuungsgeld wurde als Ersatz dafür eingeführt, dass der Bund den Ausbau der Kita Plätze mit fast einer Milliarde Euro Im Jahr fördert.

Das Betreuungsgeld wird ja ausgezahlt wenn jemand diesen ihm zustehenden Kita Platz nicht in Anspruch nimmt und sich um die Erziehung des Kindes selbst kümmert.

Die Verfassungsklage wurde von der Hamburger SPD eingebracht.




Schon wieder heftige Diskussionen um das Betreuungsgeld.

Das Betreuungsgeld war bei der Einführung schon sehr heftig umstritten. Die schwarz-gelbe Regierung hatte es, als eine ihrer letzten Erfolge ins Leben gerufen und schon damals wurde es kräftig von den anderen Parteien, der Opposition, kritisiert und in die Mangel genommen. Nun gibt es wiederum neue Kontroverse um das Betreuungsgeld. Denn behauptet wird, dass die jüngsten Umfragen und Studien zum Thema Betreuungsgeld zeigen, dass nicht nur bei der Politik das Betreuungsgeld umstritten ist, sondern auch in der Bevölkerung und das Betreuungsgeld von überproportional vielen Migranten Familien und so genannten bildungsfernen Eltern in Anspruch genommen wird. Dies führe zu einer deutlich schlechteren Entwicklungschance für das Kind, welches in den ersten 3 Lebensjahren so schon den Anschluss verlieren soll. Daher sei das Betreuungsgeld auch für die angestrebte Integration von Migrantenfamilien und der deutsche Sprache nicht förderlich wird verkündet und so hat die Hamburger SPD vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Betreuungsgeld geklagt.

Kurioserweiser werden für den nicht Erfolg des Betreuungs Geldes die Umfragen des deutschen Jugend Institutes und der Universität Dortmund zitiert. Diese hatten eine Umfrage mit mehr als 100.000 Paaren mit Kindern unter drei Jahren zum Thema Betreuungsgericht durch geführt. Dies geschah allerdings noch vor der Einführung des Betreuungs Geldes was man aber großzügigerweise verschweigt. Auch wurden falsche Zahlen genannt welche sich durch die Umfragen ergeben hatten. So waren es zum Beispiel nicht die genannten 54 % der Eltern die keinen Bildungsabschluss oder höchstens einen Hauptschulabschluss hatten, sondern nur 23 %. Warum und wie die falschen Zahlen zustande kamen konnte nicht eruiert werden, aber sie zeigen wie beim Thema Betreuungsgeld auch falsch und einseitig informiert wird.

So hat es jetzt den Eindruck dass eine öffentliche Stimmungsmache gegen das Betreuungsgeld statt findet und auch anscheinend die Politik vor allem die SPD darauf aufspringt. Standpunkte und Sichtweisen gibt es zum Betreuungsgeld viele. So wird von Befürwortern des Betreuungsgeldes darauf hingewiesen, dass Kleinkinder vor allem die Liebe der Eltern brauchen, und das deutsche Bildungssystem sei ohnehin nicht in der Lage soziale Unterschiede auszugleichen. Dieser Standpunkt ist übrigens erwiesen und statistisch haltbar.

So wird’s bei den öffentlichen Kinder Betreuungsplätzen auch über Personalmangel in den Kinderkrippen geklagt. Weiters sind die meisten Erzieherinnen völlig überlastet und haben auch oft nicht die richtige pädagogisch Ausbildung oder auch das Wissen der richtigen Ernährung der Kinder welches zu einem falschen und einseitigen Essen in den meisten Kita Plätzen führt. Des weiteren sind die öffentlichen Kinderbetreuungsplätze um ein vielfaches teurer als das Betreuungsgeld welches monatlich an jene Familien ausbezahlt wird, welche auf diesen ihnen zustehenden öffentlichen Kinder Betreuungs Platz verzichten. Bis jetzt war das monatliche Betreuungsgeld 100 € und es wird jetzt zum 1. August 2014 auf 150 € erhöht. Ob dies der Grund ist, für die momentan öffentliche Diskussion über das Betreuungs Geld ist fraglich und auch eigentlich nicht relevant.

Wir finden das Mütter welche sich liebevoll selbst um die Erziehung ihres Kindes kümmern, auf jeden Fall finanziell unterstützt werden sollen – vom deutschen Staat. Sie helfen ja auch öffentliche Ausgaben für die Kita Kinderbetreuungsplätze insgesamt zu verringern, und die Erziehung der Kinder durch die eigenen Eltern ist euch nichts zu ersetzen. Migrantenfamilien sollte man dazu ermutigen zu Spielgruppen oder ähnlichen zu gehen um die deutsche Sprache der Kinder zu verbessern. So könnte man ja das Betreuungsgeld an gewisse auflagen binden aber eine generelle Abschaffung halten wir nicht für den richtigen Weg.






Betreuungsgeld und Spielgruppen

Betreuungsgeld erhalten in Deutschland alle Familien welche ein kind im alter von 1 bis 3 Jahren haben, und keinen öffentlichen Kinder Betreuungs Platz in Anspruch nehmen. Des Weiteren gibt es das Betreuungsgeld nur im Anschluss an das Elterngeld uns bis zum Höchstalter von 3 Jahren. Hat man ein Kind in dieser Altersgruppe hat und keinen öffentlichen KITA Betreuungsplatz erhält man Betreuungsgeld.

Neben den öffentlichen Kinder Betreuungsplätzen gibt es aber auch noch von den Kreisen oder Kommunen angebotene Spielgruppen. Spielgruppen sind soziale Einrichtungen, in welchen Kinder über 2 Jahre zwei bis drei mal die Woche sich treffen und auch betreut werden. Die Spielgruppen werden sehr gerne in Anspruch genommen und so war zu klären ob der Besuch einer Spielgruppe den Betreuungsgeld Anspruch beeinflusst oder nicht.

Die Gemeinde Bergisch Gladbach hat nun in diesen Punkte und eine gute Nachricht für die Eltern von Kindern welche eine Spielgruppe besuchen und Betreueungsgeld beantragt haben.
So gibt es in Bergisch Gladbach gibt es zum Beispiel zwölf Spielgruppen die sich auf die zehn verschiedenen Stadtteile verteilen. Spielgruppen richten sich an Kinder welche bereits zwei Jahre alt sind, aber noch keinen Kindergarten besuchen. Spielgruppen finden im Schnitt zwei bis dreimal die Woche statt uns dies mit deiner Dauer von 3-4 Stunden. Die Beaufsichtigung übernimmt abwechselnd eine sozialpädagogische Fachkraft und ein Elternteil. Su ist eine Spielgruppe eine soziale Einrichtung die nicht nur den Kontakt für Kinder sondern auch für die Erwachsenen in den Stadtteilen fördert. Daher werden die Spielgruppen sehr gerne angenommen und fördern die Integration und den Zusammenhalt in den Gemeinden.

Die Frage ob der Besuch einer solchen Spielgruppe das Betreuungsgeld beeinflusst, wurde von der Gemeinde Bergisch Gladbach nun klar entschieden. Es ist eine gute Nachricht für alle jene Personen welche vor haben ihr Kind in der Spielgruppe zu geben oder bereits besuchen und Betreuungsgeld beantragt haben.

Der Besuch der Spielgruppe beeinflusst nicht den Anspruch auf Betreuungsgeld.




Neue Adresse Fachdienst Soziale Leistungen Delmenhorst

 Ab 25. Juni ist der Fachdienst Soziale Leistungen in Delmenhorst  an der neuen Adresse Lange Strasse 1, 27749 Delmenhorst wieder erreichbar.

Hier sehen Sie die Anfahrtskarte für den Fachdienst soziale Leistungen in Delmenhorst.

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Die neuen Räumlichkeiten befinden sich neben Citycenter und sind leicht erreichbar.

 

Der Fachdienst soziale Leistungen betreut die Bereiche BAföG, Elterngeld und Betreuungsgeld.